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05.10.2008:

HANDBALL LANDESLIGA | TVW – SV Böblingen 25:26 (10:14)

Wechselbad der Gefühle

(ws) Die gesamte Bandbreite von Hochs und Tiefs durchliefen die Fans des TVW beim zweiten Saisonheimspiel im Längenfeld. Zwischen doppeltem Punktgewinn und „leeren Händen“ lagen die letzten 5 Sekunden der Partie, die den Gast aus Böblingen schlussendlich als glücklichen Sieger vom Platz gehen ließen.

Doch der Reihe nach. Die Vorboten des Spiels waren für beide Teams nicht optimal. Während sich auf Gästeseite ein Spieler bereits beim Warmlaufen verletzte, musste TV-Coach Bitzer aus verschiedenen Gründen auf Beilharz, Strobel und Biro verzichten. Dafür saßen mit Haigis und Schlaich erstmals zwei Spieler des TVW-Deux auf der Bank.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start. In tollen Aktionen wusste sich der bärenstarke Single immer wieder in Szene zu setzen. Bis zum 4:1 stand die Abwehr top und auch Spielgestalter Maier hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Mal getroffen. Danach häuften sich bei den Füchsen die technischen Fehler und das Böblinger Urgestein Olaf Gauß durfte immer wieder kontaktlos über die Mitte einnetzen (6:9). Beim Stand von 10:14 wurden die Seiten gewechselt.

Bis zur 43. Minute konnte der SV mit routiniertem Spiel seinen Vorsprung zunächst noch ausbauen (14:20). Dann kam die Phase der Lochenfüchse. Sichere Abwehr, minimierte Fehlerquote und schnelles Spiel nach vorne ergaben einen 10:1-Lauf und somit 5 Minuten vor Spielende eine Drei-Tore-Führung. Doch weniger das Böblinger Aufbäumen, denn die Fehler der Füchse führten die Gäste zurück ins Spiel. Trotz Jenter’s gehaltenem 7-m fiel beim 25:25 der Ausgleich. 30 Sekunden vor Spielende die Auszeit für den Gastgeber, Coach Bitzer gab letzte Instruktionen. Die Uhr zeigte noch 5 Sekunden Spielzeit, als der Böblinger Keeper den freien Wurf Laskowski’s vereiteln konnte. Der direkte Gegenzug war nur durch ein 7-m-reifes Foul zu unterbinden. Den Strafwurf verwandelte Gauß sicher zum doppelten Punktgewinn der Gäste.

Fazit: Nicht in letzter Sekunde wurde das Match verloren, sondern zu groß sind noch die Leistungsschwankungen über 60 Minuten im Gesamten. Unübersehbar auch die Parallelen zur letzten Landesligasaison: Auf Augenhöhe mit den Gegnern in den Anfangspartien heißt nichts!!! Punkte zählen! Und diese müssen baldmöglichst auf das Habenkonto!

Also Köpfe frei machen und Hauptaugenmerk auf die wichtigen Dinge: Hektik raus aus dem Spiel, geordneter Spielaufbau, Tempo nach vorne und hinten, Minimieren leichter Fehler: Alles Dinge, die noch steigerungsfähig sind! Ihr schafft das!!!

Es spielten: Stotz, Jenter (TW); Single (8), Huber (5), Maier (5), Laskowski (4), Fecker (2), Hetzel (1), Mayer, Siedler, Willkommen, Kudlacek, Haigis (n.e.), Schlaich (n.e.)

Nächstes Spiel: Sa., 11.10., 20.15 Uhr: SV Hausen – TV Weilstetten


01.10.2008:

HANDBALL LANDESLIGA - TV Weilstetten vs. SV Böblingen


Samstag, 04.10.2008 20:00 Uhr Balingen, Längenfeldhalle

(mb) Zum zweiten Heimspiel der Landesligasaison empfangen die Füchse den derzeitigen Tabellenführer SV Böblingen. Im Gegensatz zum TV Weilstetten hatten die Gäste einen glänzenden Start in die neue Runde. Mit zwei Kantersiegen gegen den TSV Hossingen und die SG Leonberg/Eltingen machte Böblingen klar, wer am Ende ganz oben stehen will. Das Prachtstück der Weilstetter Gegner ist zweifellos eine hervorragende Abwehr, hinter der noch ein exzellenter Torhüter, Kornelius Fritz steht. Der beim TV Weilstetten bestens bekannte Trainer Axel Liemert hat mit seiner Mannschaft die sicherlich vorhandenen Meisterschafts-ambitionen bereits nach nur zwei Spielen sehr deutlich unterstrichen.

Was Böblingen im Besonderen auszeichnet, war beim TVW der Schwachpunkt der beiden Auftaktniederlagen. Gegen die HSG Schönbuch konnte zwar immer wieder mitgehalten werden. Die Abwehrschwächen Mitte der ersten Halbzeit und gegen Spielende ließen jedoch keinen Erfolg zu. Trainer Alexander Bitzer hat dieses Manko sicherlich in dieser Woche beim Training besonders angesprochen. Für die Füchse wird es sehr schwer sein, die Punkte in eigener Halle zu behalten. Bei verbessertem Defensivverhalten und der Vermeidung von technischen Fehlern ist jedoch nichts unmöglich.


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