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09.07.2008:

Regen zwingt Schützen an die Linie


TV Weilstetten I verteidigt den Pokal beim eigenen Turnier von der Siebenmetermarke

Von Ulrich Mußler

Der Regen hat dem TV Weilstetten bei der 30. Auflage seines Kleinfeld-Turniers einen gewaltigen Strich durch die Pläne gemacht. Die Entscheidungen um den McDonald's-Cup mussten allesamt im Siebenmeterwerfen fallen. Dennoch verteidigten die Gastgeber den Pokal. Noch am Samstag hätten sich die Handballer bei hochsommerlichen Temperaturen über jegliche Form der Abkühlung gefreut. Die kam dann am Sonntag vom Himmel jedoch in einem solchen Ausmaß, dass sich die Organisatoren gezwungen sahen, das Turnier zu unterbrechen und in veränderter Form fortzusetzen. Als der große Regen am frühen Nachmittag einsetzte, flohen zunächst die Zuschauer und die auf ihre Einsätze wartenden Mannschaften unter das schützende Segel des Festzelts, kurze Zeit später wurden auch die laufenden Spiele abgepfiffen. Nachdem unter dem Lochenstein der heftige Guss darnieder gegangen war, waren die Rasenfelder und der Tartanplatz derart glitschig, dass die Verletzungsgefahr für die Spieler zu groß gewesen wäre, die Begegnungen fortzusetzen. »Wir haben lange beraten und uns mit den Vertretern der Vereine darauf geeinigt, das Turnier mit Siebenmeterwerfen fortzusetzen. Das war zwar schade, aber im Endeffekt die beste Lösung«, sagt Dietmar Kipp, Handball-Abteilungsleiter des TV Weilstetten. Denn zeitlich wäre der TVW gewaltig in die Bredouille gekommen, hätte das Turnier in der Halle seine Fortsetzung gefunden. Einige Teams zogen es dennoch vor, die durchnässten Zelte zu packen und vorzeitig die Heimreise anzutreten ­ eine weitere Herausforderung für das Team um Turnierleiter Wolfgang Schlaich, schließlich galt es nun die »Wurfpläne« neu zu erstellen. Hatte sich Landesliga-Aufsteiger TV Weilstetten I im vergangenen Jahr den Turniersieg noch in der üblichen Form erstritten, verteidigten die Lochenfüchse nun ihren Titel in der Lotterie von der Siebenmetermarke. »Da gehört natürlich immer eine Portion Glück dazu, die Schützen hatten schon Probleme mit dem nassen Ball. Insofern ist der Erfolg in diesem Jahr sportlich schwer einzuschätzen«, sagt Kipp. Der Stimmung habe der veränderte Modus jedoch keinen Abbruch getan. »Bei spannenden Siebenmeterwerfen standen richtige Menschentrauben an den Spielfeldrändern«, so Kipp weiter. Am sonnigen Samstag hatten sich mit dem TV Weilstetten I und dem TV Weilstetten III gleich zwei Mannschaften der Gastgeber für die Zwischenrunde am gestrigen Sonntag qualifiziert. Dort jedoch trafen die beiden Füchse-Teams nicht nur auf den Lokalrivalen TV Streichen, sondern auch im direkten Show-Down aufeinander. Der Sprung ins Finale Siebenmeterwerfen gelang dabei der ersten Mannschaft, die sich dank eines 2:0-Erfolgs über den TSV Urach den Pott sicherte. Im Scheibenschießen um Rang drei setzte sich Weilstetten III gegen die HSG Albstadt durch. Bei den Frauen hatten die Spielerinnen der SG St. Leon das sicherste Händchen von der Strafwurfmarke. Sie gewannen den Cup vor dem VfL Günzburg und der HSG Albstadt.

(Quelle: Text - Schwarzwälder Bote, 07.07.2008)

(Quelle: Foto - K.-H. Strobel)

 

24.06.2008:

Der Klassiker unterm Lochen wird nun 30


14. McDonald´s-Cup in Weilstetten

Balingen. Der TV Weilstetten fiebert seiner persönlichen fünften Jahreszeit entgegen. Vom 4. bis zum 6. Juli steigt unter dem Lochen das 30. traditionelle Feldhandballturnier – und der 14. McDonald’s-Cup.

Seit nunmehr drei Jahrzehnten steht das Handballfest im Bau der „Lochenfüchse“ fest im Terminkalender, seit 14 Jahren trägt der Weilstetter Klassiker den Namen der weltberühmten Fast-Food-Kette. Und seither läuft der Event stets im selben Muster ab – Erfolg bestätigt.

Nun ist das Gros aller Planungen abgeschlossen, bis heute Abend bleiben die Meldelisten geöffnet, um eventuellen Nachzüglern die Möglichkeit offen zu halten, sich einen Startplatz zu sichern. „In den meisten Altersklassen sind wir allerdings ohnehin schon voll“, freut sich TVW-Handball-Abteilungsleiter Dietmar Kipp darüber, dass die Veranstaltung auch 2008 wieder so gut ankommt bei den Vereinen.

Gut angekommen sind in den zurückliegenden Jahren sowohl die Spielmodi, als auch das ganze „Drumherum“, weswegen sich an den Rahmenbedingungen wiederum nichts ändern soll. Auch das Turnier der Damen Ü 30, welches in 2007 zum ersten Mal ausgetragen worden war und gleich zu einem riesigen Erfolg avancierte, steht erneut im Programm.

Insgesamt haben mittlerweile 128 Mannschaften ihre Meldungen abgegeben, „besonders stark besetzt sind die B-Jugend männlich und weiblich. Da mussten wir die Listen auch schon vorher schließen“, betont Kipp. Insgesamt 28 Teams sind in der zweitältesten Jugendklasse zugelassen.

Das stärkste Kontingent im Nachwuchsbereich stellt dieses Jahr einmal mehr der Ausrichterverein selbst. Mit 17 Sprösslings-teams will sich die JSG Balingen-Weilstetten – sowohl Nachwuchsschmiede des TVW, als auch des Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten – stark in Szene setzen. Dasselbe gelte auch für die aktiven Mannschaften, ergänzt Wolfgang Schlaich, Sportlicher Leiter im Lager der „Lochenfüchse“. Alle vier Aktivenmannschaften haben nach der vergangenen Saison den Aufstieg geschafft, „und nun wollen sie sich natürlich daheim präsentieren und zeigen, wie gut sie in Form sind.“ Seit zwei Wochen bereite sich beispielsweise die „Erste“ der Herren sowohl auf die neue Runde als auch spezifisch auf den Cup vor. Am zweitstärksten vertreten ist übrigens der Lokalrivale HSG Albstadt. Dennoch kommen die Teams nicht nur aus der Region, sondern aus dem gesamten süddeutschen Raum.

Allen Ehrgeiz und Wunsches nach Ruhm zum Trotz gilt beim TVW dennoch die Devise: Gemeinsam anpacken! „Auch die Spielerinnen und Spieler müssen bei der Organisation helfen und im Schichtbetrieb arbeiten“, nimmt Handball-Chef Kipp seine Akteure in die Pflicht. Schließlich gelte es, sowohl während des Turniers, als auch im Vor- und Nachprogramm – welches bis in die Nachtstunden andauere – für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Denn neben sportlichen Höhepunkten glänzt der Rasenklassiker unterm Lochen jedes Jahr mit einer bombigen Stimmung abseits der Spielfelder. Sprich, im Festzelt an beiden Abenden sowie in der großen Zeltstadt ist immer etwas los.

Im Mittelpunkt stehen soll allerdings keineswegs die Party. „An unseren Meldelisten wird ersichtlich, wie viel Klasse das Turnier besitzt“, unterstreicht Kipp, der sowohl in allen Jugend-, Aktiven- und Seniorenklassen höchst spannende Wettbewerbe erwartet. Und bei Regen? „Da werden die Spiele einfach in die umliegenden Balinger Hallen verteilt.“

(Quelle: ZAK, 18.06.2008)

 

24.06.2008:

Füchse haben erneut Grund zu feiern



(Quelle: Schwarzwälder Bote, 18.06.2008)


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